Ubi Erat Lupa

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Stadtmuseum Wels - Minoriten

Zur Römerzeit war Wels eine prosperierende Zivilsiedlung namens Ovilava, die von Kaiser Hadrian das Stadtrecht erhielt und in der Spätantike Hauptstadt der Provinz Ufernoricum war. Auf dem Stadtplatz blickt von der Fassade des Hauses Nr. 18 würdevoll ein römisches Ehepaar aus einem Grabmedaillon. Die mittelalterliche Stadt wurde durch Holz-, Getreide- und Salzhandel reich. 1519 starb Kaiser Maximilian I. in Wels und etwas später hielt sich Hans Sachs in der hiesigen Meistersinger-Schule auf. Nach einem Brand in Folge des Bauernkrieges 1626 dauerte es bis zum Aufschwung durch den Eisenbahnbau im 19. Jh., dass Wels wieder seinen alten Umfang erreichte.
Die archäologischen Sammlungen der Stadt Wels sind im ehemaligen Minoritenkloster untergebracht Es wurde im 14. Jh. gegründet und diente 1554 bis 1626 als kaiserliches Hofspital. Nach wechselnden Nutzungen nach seiner Aufhebung durch Joseph II. bietet es nun dem urgeschichtlichen und römischen Erbe der Stadt den passenden Rahmen.