Ubi Erat Lupa

Bilddatenbank zu antiken Steindenkmälern

STEINDENKMÄLER KARTEN ÜBER LUPA

Das Projekt

Die Geschichte Roms beginnt mit der Wölfin, die Romulus und Remus das Leben rettete. Ohne sie gäbe es keine Römer. Ohne die Römer wiederum wäre die Kultur der antiken Griechen nicht erhalten geblieben und zur Grundlage der europäischen Kultur geworden. Die römische Wölfin ist daher eine Bildchiffre für Rom, für das römische Weltreich und für die Tradition, in der Europa steht.

Der Titel der Website „Ubi Erat Lupa – Wo die römische Wölfin war“ verweist auf die Vielschichtigkeit dieses kulturellen Prozesses. www.lupa.at/ widmet sich den Steindenkmälern als einer der wichtigsten, beständigsten und unmittelbarsten Quellen zu Geschichte, Kultur, Kunst und Gesellschaft der Antike. Sie erfasst Rundplastiken, Reliefs, Inschriften und Architekturstücke aus Stein sowie - nach Möglichkeit - deren nachantikes Schicksal. Die zeitliche Untergrenze liegt in der Mitte des 6. Jh. n. Chr., die Obergrenze ist offen.

Lupa berücksichtigt auch Kopien, alte Photographien, Abklatsche, Zeichnungen etc., wenn diese einen besseren Erhaltungszustand dokumentieren oder wenn die Originale verschollen sind. Nach Möglichkeit werden auch Fotoarchive von Museen und Wissenschaftlern aufgenommen.

Weil sich Lupa von Wien aus konzentrisch entwickelt hat, überwiegen zur Zeit die römerzeitlichen Denkmäler von Mittel- und Südosteuropa. Lupa strebt jedoch nach geographischer Vollständigkeit und ist in jeder Hinsicht zur Erweiterung offen.

Dem Nutzer will Lupa mit aussagekräftigen Bildern und mit einer funktionellen Datenbankstruktur eine ganzheitliche Betrachtung der Steindenkmäler bieten. Damit ist gemeint, dass nach Möglichkeit die archäologischen, epigraphischen, architektonischen, chronologischen und künstlerischen Aspekte erfasst werden. Daneben will Lupa eine Brücke schlagen zu Schülern, Studenten, Heimatforschern, Touristen, Museumsbesuchern und allen, die an der Antike interessiert sind.

Lupa wird von Jakob Egger, Friederike Harl und Ortolf Harl betreut, ist unabhängig und erhält keine Fremdfinanzierung.

Die von der Universität Salzburg betriebene Datenbank Ubi Erat Lupa ist weiterhin unter www.ubi-erat-lupa.org online.

Online seit 2002.