Ubi Erat Lupa

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Bilddatenbank zu antiken Steindenkmälern

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Kuny Domokos Megyei Múzeum in Tata

Aus den 40 Quellen, die in der Seenlandschaft um Tata entspringen, versorgten einst die Römer ihr Legionslager Brigetio (siehe Komárom). Die Burg von Tata am Westufer des Öreg-Sees war im 15. Jh. Schauplatz von Festen und Turnieren, Kaiser Sigismund empfing hier den Herrscher von Byzanz und die Gesandten des Papstes. Nach der Zerstörung durch die Türken wurde sie erst 1893 im neugotischem Stil rekonstruiert. Im Ort Tata haben sich einige alte Mühlen erhalten, die älteste noch aus dem späten 16. Jh. Die Miklós-Mühle, heute Heimatmuseum, wurde im 18. Jh. von Jakob Fellner entworfen, der auch die Barockbauten des Städtchens für die Esterhazys errichtet hat. Im Volkspark schuf 1801 der französische Architekt Charles Moreau aus römischen Grabsteinen und Werksteinen einer romanischen Abtei eine künstliche Ruine, ein bizarres Monument der Romantik.