Ubi Erat Lupa

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Bilddatenbank zu antiken Steindenkmälern

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Rimska nekropola - Sempeter

Einige Kilometer westlich von Celje, der römischen Stadt Celeia, kommt man im Tal der Savinja durch den Ort Sempeter, in dem man 1952 beim Schotterabbau auf die Trümmer von monumentalen römischen Grabmälern gestoßen ist. Aus etwa 600 Steinblöcken, die durcheinander gewürfelt im alten Flussbett lagen, wurden vier Grabdenkmäler rekonstruiert, von mindestens drei weiteren sind Teile erhalten. Der Friedhof ist wahrscheinlich einer Überschwemmung zum Opfer gefallen, für die die Savinja berüchtigt war. Auch in Celeia läßt sich eine solche Katastrophe nachweisen. Den Grabinschriften nach waren in Sempeter u.a. hohe Magistratsbeamte von Celeia bestattet. Die eindrucksvollen Monumente aus dem Marmor des nahen Bacherngebirges sind reich mit dekorativen und mythologischen Reliefs geschmückt. Die Rekonstruktionen mögen z.T. Reste von verschiedenen Grabbauten zu einem Denkmal zusammengefügt haben, doch ist die Vielfalt von Grabmaltypen sicher repräsentativ für Grabbezirke der Oberschicht, in denen um das große Familiengrabmal die bescheideneren Gräber des Gesindes lagen. Die Grabbauten von Sempeter wurden in der ersten Hälfte des 3. Jhs.an der Straße von Celeia nach Emona, dem heutigen Ljubljana, errichtet. Einen Teil dieser Straße, gesäumt von Fundamenten weiterer Grabbauten, ist südlich der Straße nach Celje zu sehen.