Ubi Erat Lupa

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Hallstatt Museum

Hallstatt existiert dreifach: als wissenschaftlicher Name für eine urgeschichtliche Kultur, als Postkartenansicht mit Spiegelbild im See vor Dachsteinkulisse (Weltkulturerbe !) und als realer Ort, den man bis 1875 nur auf Saumpfaden oder über den See erreichen konnte. Auch die kurze Straße, die durch den Ort zur Schiffsanlegestelle führt ist wenig mehr als 100 Jahre alt, vorher verkehrte man von Haus zu Haus entweder von unten per Boot oder von oben von Dachboden zu Dachboden. Die Hallstattkultur fand einige hundert Meter oberhalb von Hallstatt statt, wo bis heute das Salzbergwerk in Betrieb ist. Beim 1284 zum Schutz der Salzwerke errichteten Rudolfsturm wurde im 19. Jh. ein riesiges Gräberfeld aus dem 1. Jahrtausend v.Chr. ausgegraben, dessen reiche Funde heute zum Teil im Museum in Hallstatt zu sehen sind. Die prähistorischen Bergwerksstollen werden weiterhin untersucht und liefern rare Funde, die das Salz konserviert hat. Die Römer scheinen in Hallstatt kein Salz abgebaut zu haben, siedelten aber in der Lahn, dem Tal südlich des Ortes.