Ubi Erat Lupa

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7359 Weihung für Epona

1 2 3 4 5

1 3 4 5 © Stuttgart - Württembergisches Landesmuseum, Foto: Ortolf Harl 2004

2 © Bad Homburg vor der Höhe - Saalburg Museum (Kopie), Foto: Ortolf Harl 2004

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Nr
7359
Objekt-Typ
Votivrelief

Fundort

Fundort
Freiberg am Neckar Ortsteil Beihingen (sekundär) (Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Deutschland)
Fundumstände
1583 im Dorfe Beihingen a. N. aus der Mauer des Schlosses von Herrn von Halweil herausgenommen und nach Stuttgart gebracht (Studion).
Antiker Fundort / Provinz
Germania Superior

Verwahrort

Verwahrort
Stuttgart (Kopie im Saalburg-Museum) (Baden-Württemberg, Deutschland)
Museum
Württembergisches Landesmuseum
Verwahrumstände
Lapidarium
Inventarnummer
RL 415
Information und Bilder zum Verwahrort
Württembergisches Landesmuseum

Objekt

Erhaltung
Erhaltung: Die Gesichter aller Personen sind zerstört; ein Teil der Pferdeköpfe und das hintere Wagenrad sind leichter beschädigt
Maße
Breite: 100 Höhe: 062 Tiefe: 013
Material
Sandstein (Schilfsandsttein)
Ikonographie
Mythische Figur, Wagenszene : In zwei Felder aufgeteilte Reliefplatte: Oben sitzt unter einer muschelförmigen Kuppel, die über den oberen Reliefrand hinausragt, auf einem Stuhl mit Polster Epona vom sog. "Reichstypus"; von links kommen drei, von rechts vier massige Pferde, schematisch hintereinander gestaffelt, auf sie zu. Epona hält eine Schale oder einen kleinen Korb im Schoß, aus dem das jeweils hinterste Pferd zu fressen versucht. Im unteren Feld lenkt ein Kutscher einen von drei Pferden gezogenem Wagen mit vier achtspeichigen Rädern. Das fast die ganze Ladefläche ausfüllende Objekt ist nicht deutlich erkennbar; es ist entweder ein korbsesselartiger Passagiersitz oder ein Kübel zum Transport von Flüssigkeiten, Trauben o. ä.. Vor dem Gespann auf der rechten Seite opfert ein Mann an einem kleinen Altar, neben ihm steht eine große Amphore auf einem Podest. Trotz der weitgehenden Zerstörung des Gesichtes ist erkennbar, daß er nach dem Ritus mit verhülltem Haupt ("capite velato") opfert. Von rechts schleppt ein Mann ein Schwein herbei; er hält es an den Hinterläufen, so daß es nur noch auf den Vorderbeinen laufen kann.

Referenzen

Literatur
S. Studion A 54, B 65; Haug-Sixt² 451 Nr. 320; Espérandieu, Recueil général des bas-reliefs, statues et bustes de la Germanie romaine, 1931, 258 Nr. 404; Filtzinger, Hic saxa...156 Nr. AS 8; Fellendorf-Börner, Epona 88ff. Nr. 6 (mit weiterer Lit.); Die Römer in Baden-Württemberg 1986 Taf. 28 a; Der Soldat und die Götter. Schriften des Limesmuseums Aalen 56, 2004, 12
Zitat
F. und O. Harl, Ubi Erat Lupa, http://lupa.at/7359
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Bearbeitung des Datensatzes

Archäologie

Nina Willburger

willburger@wlm-stuttgart.de

Württembergisches Landesmuseum Stuttgart

Letzte Änderung
2018-04-06 18:42:34 UTC

Über Ergänzungen und Korrekturen freut sich Friederike Harl friederike.harl@aon.at.