Ubi Erat Lupa

Ubi Erat Lupa

Bilddatenbank zu antiken Steindenkmälern

STEINDENKMÄLER MUSEEN SAMMLUNGEN FOTOGRAFEN KARTEN ÜBER LUPA

7357 Weihung für Mercur, Apollo und Minerva

1 2 3 4 5 6 7 8

1 2 3 © Stuttgart - Württembergisches Landesmuseum, Foto: Ortolf Harl 2004

4 5 6 7 8 © Pforzheim - Archäologischer Schauplatz Kappelhof (ASK) (Kopie), Foto: Ortolf Harl 2017 März

Diese Bilder sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Zustimmung des Rechteinhabers verwendet werden. Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie eines dieser Bilder verwenden wollen. Beachten Sie auch die Seite über Bildrechte und Bildbestellungen.

Nr
7357
Objekt-Typ
Votivrelief

Fundort

Fundort
Conweiler (Enzkreis, Baden-Württemberg, Deutschland)
Fundumstände
In "Weyller" nicht weit von "Newburg" (Neuenbürg) in Württemberg gerfunden. Vitus von Schoenaw schenkte es Herzog Ludwig, der es in Stuttgart im Turm seines Lusthauses aufstellte.
Antiker Fundort / Provinz
Germania Superior

Verwahrort

Verwahrort
Stuttgart (Kopie im Museum Pforzheim) (Baden-Württemberg, Deutschland)
Museum
Württembergisches Landesmuseum
Verwahrumstände
Lapidarium
Inventarnummer
RL389
Information und Bilder zum Verwahrort
Württembergisches Landesmuseum

Objekt

Erhaltung
an den Seiten stark zerstört
Maße
Breite: 105 Höhe: 240 Tiefe: 033
Material
Sandstein
Ikonographie
Mythische Figuren, Musikinstrument : Reliefplatte mit Giebel und Sockelbild. Unter einem Doppelbogen: Mercur mit Flügelhut, Caduceus und Geldbeutel. Er trägt eine Chlamys über den Schultern, die auf der rechten Schulter von einer Fibel gehalten wird. Apollo rechts neben ihm trägt den gleichen Mantel. Er hält in der Rechten das plectrum. Wahrscheinlich stützte er sich mit dem linken Arm auf eine neben ihm stehende Kithara (abgebrochen). Im Giebelfeld links und rechts einer Rosette die ihnen heiligen Tiere Hahn und Rabe.
Links von Mercur steht in viel kleinerem Maßstab ein mit Tunika bekleideter Mann (stark zerstört) und in gleicher Größe links von Apollo eine weibliche Figur mit Tunika und Umhang. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um die Stifter des Reliefs.
Auf dem Sockelbild in der Mitte stehende Minerva mit Helm, gegürtetem Chiton und Gorgoneion auf der Brust. Sie stützt sich mit der Rechten auf die Lanze und hält mit der Linken den auf dem Boden stehenden Schild. Links von Minerva steht ein Opferpriester am Altar. Er hält in der Rechten das Opferbeil und packt mit der Linken den Opferstier am Horn. Vor dem Priester ein Kessel mit Henkeln, daneben zwei Krüge von einer Schlange umwunden. Rechts von Minerva zwei Opfertiere: Bock und Schwein.

Referenzen

Literatur
Studion A fol. 34, B fol. 45ff. m. Abb.; Haug-Sixt² 195f. Nr. 112 (mit älterer Lit.); Espérandieu, Recueil général des bas-reliefs, statues et bustes de la Germanie romaine, 1931, 310 Nr. 479; Filtzinger, Hic saxa... 86f. Nr. 40; Filtzinger, Limesmuseum Aalen ², 203 Nr. 16; Filtzinger, Limesmuseum Aalen ³, 233 Nr. 16; 245 Abb. 154; Zu den Westlandkesseln: E. Künzl, Die Alamannenbeute; M. Hoeper, Festschrift H. Steuer
Zitat
F. und O. Harl, Ubi Erat Lupa, http://lupa.at/7357
QR Code
QR Code für dieses Denkmal anzeigen

Bearbeitung des Datensatzes

Archäologie

Nina Willburger

willburger@wlm-stuttgart.de

Württembergisches Landesmuseum Stuttgart

Letzte Änderung
2020-05-15 16:39:23 UTC

Über Ergänzungen und Korrekturen freut sich Friederike Harl friederike.harl@aon.at.