Ubi Erat Lupa

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7301 Fries eines Mithras-Kultreliefs

© Stuttgart - Württembergisches Landesmuseum, Foto: Ortolf Harl 2004

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Nr
7301
Objekt-Typ
Relief
Denkmal-Typ
Heiligtum /Tempel

Fundort

Fundort
Besigheim (Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Deutschland)
Fundumstände
sekundär verbut
Antiker Fundort / Provinz
Germania Superior

Verwahrort

Verwahrort
Stuttgart (Original im Rathaus Besigheim ?) (Baden-Württemberg, Deutschland)
Museum
Württembergisches Landesmuseum
Verwahrumstände
Dauerausstellung
Inventarnummer
(?)
Information und Bilder zum Verwahrort
Württembergisches Landesmuseum

Objekt

Maße
Breite: 092 (rek. 180) Höhe: 028 Tiefe: 021
Material
Sandstein
Ikonographie
Drei Rechteckfelder. Von links: a) Felsgeburt des Mithras: Der nackte Oberkörper des Mithras ragt aus Felsblöcken empor. Er hält in der Linken eine Fackel und in der Rechten ein Schwert oder Messer. Rechts davon ein Hirte in orientalischer Tracht mit Ziege.
b) Nackter Mann mit phrygischer Mütze: Er hält in der rechten Hand ein Schwert, der linke Arm ist erhoben. Er geht auf einen Mann mit orientalischer Bekleidung zu, der einen runden Gegenstand (Sonne? Schild?) vor sich hält.
c) Zu erkennen sind die Köpfe von sechs nebeneinander stehenden Figuren. Rechts sitzt wahrscheinlich eine weitere Figur.
In Analogie mit Osterburken oder Virunum kann bei der Darstellung an eine Götterversammlung gedacht werden, in der Jupiter in der Mitte sitzt. Diese Darstellung dürfte die Mitte des oberen Altarfrieses markieren (nach Filtzinger, Hic saxa ...).
Kommentar
Keupersandstein

Referenzen

Literatur
Haug-Sixt² 498 Nr. 352; Filtzinger, Die Jupitergigantensäule von Walheim, in: Fundber. B-W 1, 437-482, bes. 479f.; Filtzinger, Hic saxa... 182f. Nr. AS 28.; Die Römer in Baden-Württemberg 1986, 243 Abb. 84
Zitat
F. und O. Harl, Ubi Erat Lupa, http://lupa.at/7301
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Bearbeitung des Datensatzes

Archäologie

Nina Willburger

willburger@wlm-stuttgart.de

Württembergisches Landesmuseum Stuttgart

Letzte Änderung
2020-05-15 09:27:15 UTC

Über Ergänzungen und Korrekturen freut sich Friederike Harl friederike.harl@aon.at.