Ubi Erat Lupa

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Bilddatenbank zu antiken Steindenkmälern

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Pokrajinski Muzej

Vom Garten des archäologischen Museums hat man die wichtigsten Epochen der Geschichte Celjes im Blick: die beherrschend auf einem steilen Hügel gelegene Burg erinnert an die kurze Phase im 15. Jh., als die Grafen von Cilli in der europäischen Politik mitspielten, und im Vordergrund, nahe dem Ufer der Savinja, liegen Trümmer der römischen Stadt Celeia. Ihre steinernen Überreste sind nicht nur im Lapidarium in Gewölben aus dem 16. Jh. zu sehen, sondern auch beim Spaziergang in der hübschen Altstadt zu entdecken. Celeia lag zwischen dem Hügelzug im Süden und der damals weiter nördlich fließenden Savinja, die wegen ihrer Unberechenbarkeit bis ins 19. Jh. gefürchtet war. Am Flussübergang der Bernsteinstraße war hier eine keltische Handelssiedlung entstanden, die unter den Römern zu einer wichtigen Provinzstadt ausgebaut wurde. Erst im späten 3. Jh. wurde sie unter Verwendung von Architekturstücken, Grabsteinen und Statuen mit einem Mauerring geschützt. Das römische Celeia ging um 450 beim Durchzug der Hunnen unter, den alten keltischen Namen trägt die sich im Mittelalter in den römischen Mauern entwickelnde Stadt bis heute.