Ubi Erat Lupa

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Pfarrkirche St. Andreas


Der durch das obere Murtal verlaufende alte Verkehrsweg war in der Römerzeit eine wichtige Verbindung zwischen den Reichsstraßen nach Ovilava (Wels) bzw. Iuvavum (Salzburg). Ein Meilenstein der Murtalstraße ist in Stadl an der Mur unterhalb der Kirche gefunden worden und in vielen Orten an der Strecke sind Römersteine zu sehen. Mehrere römische Reliefs an der Kirche des Dorfes Frojach, nahe der Einmündung des Katschbaches in die Mur, werden schon in der ersten Hälfte des 19. Jhs. erwähnt. Heute ist ein Relief noch an der Außenwand, vier weitere sind im Kircheninneren vermauert. Sie gehörten zu einem großen Grabbau, von dem wohl auch ein Friesfragment in Privatbesitz stammt.