Ubi Erat Lupa

Ubi Erat Lupa

Bilddatenbank zu antiken Steindenkmälern

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Heimatmuseum von Gmünd

Die an der Mündung der Malta in die Lieser liegende Stadt wurde im 13.Jh. als Burgstadt mit ummauertem Markt gegründet. Stadtmauern und Tore sind noch erhalten, die Burg über der Nordostecke des Mauergevierts wirkt auch im Verfall noch mächtig. Stadt und Burg waren Besitz der Erzbischöfe von Salzburg, die den Eisenhandel und den Nord-Südverkehr über den Katschberg kontrollierten. Die aus dem 16. – 18. Jh. stammenden Häuser, die den langen Stadtplatz zwischen Unterem und Oberem Tor säumen, zeigen noch den Reichtum, der Gmünd aus den Eisenbergwerken in der Krems (nördliches Liesertal) zufloss. Im Konflikt zwischen Salzburg und Kaiser Friedrich III. wurde Gmünd durch ungarische Söldner verwüstet (1487) und in der Folgezeit an wechselnde Besitzer verkauft und verpfändet. 1809 – 1813 war es Hauptort eines Kantons der französisch-illyrischen Provinzen in Napoleons Imperium. 1944 war es schon abgelegen genug, um das Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche hierher zu verlegen. Es ist heute ebenso zu besichtigen wie das Porsche-Museum.