32000 Architektonische Analyse der Grabaedicula für C. Spectatius Priscianus durch Christine Ertel

Bildnummer: 32000-5a

© Ubi Erat Lupa, Foto: Zeichnung Chr. Ertel 2001


Bei der Aufarbeitung durch Chr. Ertel stellte sich heraus, dass die Sockel für die Seitenwände der Ädikula (Nr. 271+39) um 20 cm länger sind als die Wände, die auf ihnen sitzen (Nr. 4+43). Das heißt, dass die originale Ädikula um 20 cm tiefer war, andere Seitenwände hatte und dass die vorhandenen Seitenwände zu einer kleineren Ädikula gehören. Da der Frontpilaster der verwendeten Seitenwand (Nr. 4) nicht so weit nach vorne springt wie das Original, entstand beim linken Knie und bei der linken Hand der rechten Sitzstatue ein Konflikt. Um den hier nötigen Platz zu schaffen, wurde der Frontpilaster einfach ausgemeißelt. Dies kann nur bei der Rekonstruktion der Ädikula "passiert" sein und so sieht die Ausmeißelung auch aus. Dazu Chr. Ertel im O-Script: „Es steht außer Zweifel, dass die beiden Seitenwände und die Pilasterkapitelle nicht von dieser, sondern von einer kleineren Ädikula stammen.“

Siehe auch lupa.at/13257, Bild 27 und 30.

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